Aloe vera und Herzinfarkt

Jahrzehntelang waren sich alle Ärzte einig, dass eine Häu­fung bestimmter Risikofaktoren den Herzinfarkt nahezu zwangsläufig zur Folge hat. Als Risikofaktoren wurden vor allem genannt: hoher Blutdruck, Übergewicht, ein zu ho­her Cholesterinspiegel, Diabetes, Nikotin, Alkohol, Kof­fein und Bewegungsmangel. Vor allem Patienten, die be­reits einen ersten Herzinfarkt hinter sich hatten, wurden (und werden noch) in Rehabilitationszentren darauf vorbe­reitet, ihr Leben weitgehend zu ändern, um der Gefahr ei­nes zweiten und dann vielleicht tödlichen Infarkts zu entge­hen. Zu den Umstellungsmaßnahmen gehören das strikte Verbot von Nikotin und hochprozentigem Alkohol, der weitgehende Verzicht auf tierische Fette, der konsequente Abbau des Übergewichts und die regelmäßige Bewegung durch Gymnastik und Spaziergänge in frischer Luft.

Dies alles ist durchaus sinnvoll und steigert die Leistungs­fähigkeit des Körpers im Allgemeinen. Es könnte jedoch sein, dass alle diese Maßnahmen mit der speziellen Vorbeu­gung eines Herzinfarkts überhaupt nichts zu tun haben. Wenn sich nämlich die neuesten Forschungsergebnisse bestätigen sollten, würden sie die Infarkttherapie in ähnlicher Weise revolutionieren, wie dies vor wenigen Jahren bei der Behandlung von Magengeschwüren der Fall war. Sie werden sich erinnern – und gehören vielleicht selbst zu den Betroffe­nen -, dass ein Magengeschwür selten wirklich ausheilte, aus unbekannten Gründen immer wieder mit schrecklichen Schmerzen auftrat und schließlich nur auf operativem Weg entfernt werden konnte. Dieser fast schicksalhafte Ablauf änderte sich abrupt mit der medizinischen Erkenntnis, dass Magengeschwüre durch eine bakterielle Infektion vait Heliobacter pylori hervorgerufen werden. Seither werden diese Bakterien gezielt bekämpft, und Magengeschwüroperatio­nen gehören inzwischen der medizinischen Vergangenheit an. Wird es beim Herzinfarkt demnächst so ähnlich sein?

Im Sommer 1996 überraschten amerikanische Forscher die Öffentlichkeit mit der Meldung, dass Herzinfarkte durch Bakterien der Spezies Chlamydia pneumoniae ent­stehen: Die Mikroorganismen verursachen schleichende Entzündungen in den Blutgefäßen und fördern dadurch die Arteriosklerose. Die Wissenschaftler hatten Gewebe­proben aus sklerotischen, also durch Blutleere abgestor­benen Herzkranzgefäßen untersucht und bei 79 Prozent Chlamydien oder wenigstens Spuren dieser Bakterie ent­deckt. Damit wurde zumindest eine Vermutung bestätigt, die skandinavische Ärzte schon in den achtziger Jahren geäußert hatten, ohne allerdings auf wesentliche Reso­nanz bei ihren Kollegen zu stoßen. Jetzt begann man, diese Theorie ernster zu nehmen.

Es gibt inzwischen über ein Dutzend wissenschaftlicher Forschungsberichte über den Zusammenhang von Arte­riosklerose und den Chlamydien. Man konnte auch nach­weisen, dass eine Infektion mit diesen Bakterien bei Kanin­chen Arteriosklerose zur Folge hat. Zwei Forschungspro­jekte sind bisher bekannt, bei denen Patienten nach einem ersten Herzinfarkt gezielt mit Antibiotika gegen die Chla­mydien behandelt wurden – und tatsächlich traten weniger zweite Herzinfarkte auf, als es statistisch mit den traditio­nellen Therapieformen zu erwarten gewesen wäre. Natür­lich müssen diese Ergebnisse weiterhin in langjährigen Versuchen überprüft werden. Vor allem müssen mehr Pa­tienten zu diesen Studien herangezogen werden, bevor man zu endgültigen Schlussfolgerungen kommen kann.

Jedenfalls ist dieser Forschungsansatz für uns hochin­teressant: Wenn nämlich Arteriosklerose durch Bakterien verursacht wird, kann man ihr durch regelmäßige Einnah­me von Aloe-Saft vorbeugen. Und dies betrifft eben nicht allein Patienten, die schon einen ersten Herzinfarkt erlit­ten haben, sondern infarktgefährdete Personen im allge­meinen. Durch die Stärkung des Immunsystems können sich Chlamydien nicht ausbreiten oder gar Blutzellen infi­zieren. Aloe vera dient damit direkt zur Vorbeugung und Verhinderung von Herzinfarkten. Das soll allerdings nicht heißen, dass Sie nun hemmungslos rauchen, trinken und sich ungesund ernähren können: Übergewicht und zu wenig Bewegung sind immer schädlich. Aber mit der Aloe vera kön­nen Sie die entzündlichen Infektionen verhindern und damit der Gefahr eines Herzinfarkts auf natürliche Weise, ohne den Einsatz von Antibiotika, vorbeugen.

Juli 24, 2011 · admin · Comments Closed
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