Fetthenne, die Aloe Mitteleuropas

Eine durchaus brauchbare Alternative zur Aloe vera stellt die Fetthenne dar. Man nennt die Pflanze auch »Fette Henne« oder »Mauerpfeffer«. Sie gehört zur Gattung der DickblattgewĂ€chse (Crassulaceae). Ihr botanischer Name lautet Sedum, er leitet sich von einem lateinischen Trivialnamen fĂŒr mehrere Arten der DickblattaewĂ€chse ab. Genau wie die Aloe speichern die Sedum-Arten in ihren dickfleischigen LaubblĂ€ttern Wasser, was aber in der Medizin und Kosmetik (bisher) nicht kommerziell genutzt wird. Jedenfalls ist darĂŒber in der Literatur nichts zu finden. Die meisten Arten kommen in subtropischen und gemĂ€ĂŸigten Zonen der nördlichen Halbkugel vor, die grĂ¶ĂŸte Vielfalt gibt es in Nordamerika. Einige sind frostempfindlich, einige winterhart. Sie können sehr unterschiedlich und zum Teil außerordentlich  schön aussehen, deswegen liebt man sie als Gartenpflanzen. Hier bei uns ist die ursprĂŒnglich aus China stammende Hohe Fetthenne oder Prachtfetthenne die verbreitetste, Sedum spectabile. Es handelt sich bei dieser anspruchslosen Staude um einen SpĂ€tblĂŒher, sie sieht mit den »Trugdolden« ihrer roten BlĂŒten als Teil von bunten HerbststrĂ€ußen außerordentlich attraktiv aus.

Mai 4, 2014 · admin · Comments Closed
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