Kosmetische Eigenbehandlung mit der Aloe Vera Pflanze

Die Aloe vera Pflanze ist »in«, das Angebot an entsprechen­der Kosmetik mittlerweile fast unüber­schaubar. In den meisten Fällen hält der Name der Heilpflanze jedoch allein für Werbezwecke her – der wahre Aloe-Anteil tendiert währenddessen gegen null. Fakt ist: Es gibt nur wenige Hersteller, die quali­tativ hochwertige Aloe-vera-Kosmetik anbieten. In der Regel erhalten Sie von diesen Anbietern auch Aloe-Frischblätter. Die Grundlage ihrer Produkte bildet an­stelle des ansonsten üblichen Wasseran­teils reiner Aloe vera Saft. Statt Mineralölen werden Pflanzenöle verwendet, und die zur Konservierung notwendigen Zusatz­stoffe sind auf ein Minimum beschränkt.

> unter einer Hauterkrankung leiden,

> anwenderfreundliche, unkomplizierte und praktikable Hautpflege schätzen.

Selbst gemachte Aloe-vera-Kosmetik

Folgende Zutaten benötigen Sie, wenn -Ihre Haut zusätzlich mit selbst gemachter Aloe vera Kosmetik verwöhnen wollen

> Aloe-vera-Frischblatt,

> Pflanzenöle

> hochwertigen Aloe-vera-Saft,

> ätherische Öle

> spagyrische Aloe-Essenz (Apotheke),

> Avocado, naturreiner Honig, Himalaya Salz, Heil- und Tonerde (aus Apotheke, Bioladen oder Reformhaus).

Das BDIH-Siegel

Selbst auf das Gütesiegel des BDIH, das einen Mindestanteil von 30 Prozent Aloe garantiert, können Sie sich bei der Auswahl eines Aloe-Produkts nicht völlig verlassen. Schließlich dürfen sich auch solche Aloe-vera-Pflegeprodukte damit »schmücken«, die hautschädi­gende Inhalts­stoffe enthalten.

Pure Hautpflege

Wenn Sie nicht absolut sicher sind, ob ein Produkt den hohen Qualitätsansprüchen genügt, greifen Sie zu einem Frischblatt. Es ist das ideale Pflegemittel, wenn Sie

> Ihre Haut täglich pflegen wollen,

> wenig Zeit haben, eigene Kosmetikpro­dukte anzumischen und herzustellen,

> den Arbeitsaufwand zur Herstellung von Eigenkosmetik scheuen,

> eine Kosmetik benötigen, die auch von innen wirkt,

> eine reine, natürliche Pflege suchen,

> Problemhaut haben,

Es empfiehlt sich nicht, selbst gemachte Aloe-vera Kosmetik haltbar zu machen. Denn Alkohol und Erhitzen zerstören die haut­wirksamen Stoffe fast gänzlich. Außerdem können Zusatzstoffe – egal, ob synthe­tisch oder natürlich – Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen, die dann zu Unrecht der Aloe angelastet werden. Das Aloe-vera-Frischblatt Ein Frischpflanzenblatt hält sich vier Wo­chen – unabhängig davon, ob Sie es ange­schnitten haben oder nicht. Wickeln Sie es in Seidenpapier oder Küchenkrepp und lagern Sie es trocken und bei Zimmertem­peratur. Ein Aloeblatt reicht für etwa 20 Anwendungen und kostet rund 18 Euro zuzüglich Versandkosten.

Beim ersten Anschnitt fließt dabei das meiste Aloin heraus, so dass der Bitter­stoff bei den weiteren Verwendungen kaum noch aus der Schale austritt. Da sich an der Schnittfläche jedoch nach jedem Anschnitt ein Schutzfilm bildet, müssen Sie bei jedem neuen Schnitt einen Streifen »opfern«, um an das Gel zu gelangen.

Öle

Da die Aloe vera Pflanze selbst kein Fett enthält, benötigt sie Fettsäuren, die ihre Wirkstoffe in und unter die Haut befördern. Doch Fett ist nicht gleich Fett. Da es eine der herausragenden Eigenschaften der Aloe ist, die Haut für jeden Stoff empfänglich zu machen, ist es wichtig, dass Sie ein Qualitätsöl verwenden. Optimal sind kaltgepresste Öle, die aus der ganzen Frucht gewonnen werden – im Gegensatz zu Ölen, die aus isolierten Bestandteilen hergestellt wurden. Folgende Öle sind in der Regel aus der ganzen Frucht:

> Avellanaöl (Avellana ist eine chilenische Nuss, die in ihrem Inneren das begehrte »Nerzöl« produziert),

> Hagebuttenöl,

> Klettensamenöl,

> Sanddornöl und

> schwarzes Sesamöl.

Die Öle sollten aus kontrolliert biologi­schem Anbau stammen und 100 Prozent naturrein belassen sein. Vorsicht: Hagebutten- und Sanddornöl haben eine intensive rote Färbung. Beide Öle sind zwar sehr wirkungsvoll und für jeden Hauttyp geeignet. Der Umgang mit ihnen ist jedoch etwas schwierig, da sie Flecken auf der Wäsche und Handtüchern hinterlassen. Verwenden Sie daher diese Öle nur als Maske, nicht als Tagespflege. Doch es kommt nicht allein auf die Qua­lität eines Öls an, ob es seine ganze Wir­kung entfalten kann. Das Öl muss auch zum jeweiligen Hauttyp und zum ent­sprechenden kosmetischen »Problem« passen. Die folgende Tabelle verrät Ihnen, welches Produkt das richtige für Sie ist.

Februar 10, 2011 · admin · Comments Closed
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