Krankheiten behandeln und lindern

Wie Sie mit einem hochwertigen Aloe­vera-Saft und/oder mit dem Aloe-vera-Frischblatt Ihre Gesundheit unterstützen können, erfahren Sie in den folgenden Artikeln in dieser Kategorie. Indikationen und Anwendungs­empfehlungen beruhen auf klinischen Untersuchungen, Forschungsergebnissen und Erfahrungsberichten. Trotz allem gibt es keine Garantie dafür, dass die Aloe bei jedem dieselbe Wirkung zeigt. Aller­dings verspricht sie eine überdurchschnitt­lich hohe »Trefferquote« – wenn Sie höchs­te Ansprüche an die Qualität stellen.

Das Wichtigste vorweg: Bevor Sie Aloe vera anwenden, sollten Sie unbedingt ausschließen, dass Sie allergisch darauf reagieren. Geben Sie daher etwas Gel aus einem Frischblatt auf den Finger und betupfen Sie sanft und ohne Druck die Haut hinter Ihrer Ohrmuschel. Warten Sie fünf Minuten: Färbt sich die Stelle innerhalb dieser Zeit rötlich oder beginnt sie gar zu jucken, reagiert Ihre Haut aller­gisch. In diesem Fall sollten Sie von einer Behandlung mit Aloe vera sicherheitshal­ber Abstand nehmen.

Die Hausapotheke

Für die Aloe-Anwendungen in diesem Kapitel benötigen Sie kein großes »Equipment« und keine umfangreiche medizini­sche Ausrüstung. Im Grunde brauchen Sie nur drei Dinge:

  • 1 ein Aloe-vera-Frischblatt (alternativ ein hochwertiges Aloe-vera-Gel),
  • eine Flasche hochwertigen Aloe-Saft,
  • naturreines Pflanzenöl

Naturreine Öle

Da die Aloe vera Pflanze selbst kein Fett enthält, müssen Sie das Gel, wenn Sie es äußerlich anwenden wollen, mit ein paar Tropfen Öl beträufeln. Denn nur mithilfe der Fett­moleküle gelangen die wertvollen Inhalts­stoffe in und unter die Haut. Die verwendeten Öle müssen naturrein und kaltgepresst sein, Olivenöl und alle anderen Speiseöle feinmolekular bearbeitet sein. Sie erhalten diese Öle im Fachhandel für Kosmetikbedarf. Großmolekulare Speiseöle (aus dem Lebensmittelgeschäft) sind dagegen zur Hautpflege ungeeignet, da sie nicht vollständig durch die Poren dringen und nicht alle Aloe-Wirkstoffe unter die Haut transportieren. Sie scheinen außerdem auf der Oberfläche stehen zu bleiben, wodurch sich die Haut unange­nehm fettig und schmierig anfühlen kann. Die folgenden Öle können Sie gut mit der Aloe vera kombinieren:

>Aprikosenkernöl/Marillenkernöl ist gut bei trockener Haut.

> Avellanaöl hat Lichtschutzfaktor (LSF) 10 und Anti-Falten-Wirkung, stärkt das Bindegewebe und lindert Narben.

>Avocadoöl ist vitaminhaltig und förder die Regeneration der Haut.

>Calendulaöl wirkt entzündungshem­mend und beruhigend, fördert die Epithelbildung der Haut (Zellverband, der die Körperoberfläche bedeckt).

>Hagebuttenöl wirkt pflegend; nur als Maske verwenden (für jeden Hauttyp)

> Johanniskrautöl, ein klassisches Wundöl, beruhigt die schmerzleitenden Nerven; Vorsicht: Bei Lichteinwirkung besteht Hautausschlag-Gefahr.

> Jojobaöl wirkt feuchtigkeitsbindend.

> Klettensamenöl hilft gegen Juckreiz.

> Mandelöl glättet und ist hautfreundlich Olivenöl (feinmolekular) wirkt haut­erweichend und pflegend.

> Rizinusöl ist stark fettend und dringt sehr gut ein.

> Sanddornöl wirkt gegen freie Radikale; nur als Maske nutzen (alle Hauttypen)

> Schwarzes Sesamöl ist ideal bei ent­zündlicher und strapazierter Haut, wirkt lindernd bei Pigmentstörungen nach Sonneneinwirkung und hat LSF 7. Nie zu verwechseln mit Sesamöl aus weißem Sesam (in der Apotheke bestellen)

> Schwarzkümmelöl ist gut bei Allergie:

> Sojaöl wirkt antiallergisch.

>Weizenkeimöl enthält viel Vitamin E.

Januar 4, 2011 · admin · Comments Closed
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